Energie

Forschungsrahmen

Internationale Organisationen wie die Europäische Kommission und die Vereinten Nationen haben eine politische Agenda für eine Energiewende erarbeitet. Konflikte, Wahrnehmungen, Bedenken und Traditionen begleiten jedoch Fortschritt und Stagnation dieses Prozesses. Eines der Haupthindernisse für die Energiewende ist die fragmentierte Energie- und Klimapolitik auf regionaler und globaler Ebene. Der IFZO-Forschungsbereich Energie zielt darauf ab, die Energiewende im Ostseeraum aus rechtlicher und gesellschaftspolitischer Sicht in drei Bereichen zu analysieren: (1) Gaspipeline Nord Stream 2, (2) Mikronetze und (3) ein gemeinsamer Energiemarkt.

 

Forschungsinhalte

Photo by Farid Karimi
  • Energiesicherheit und Wahrnehmung von Nord Stream 2:
    Ist Nord Stream 2 eine Bedrohung oder eine Chance für den Ostseeraum, insbesondere im Hinblick auf eine Energiewende? Welche Rolle spielt das Projekt Nord Stream 2 bei der Erhöhung der Energiesicherheit in der EU?
     
  • Sozialanalyse und rechtlicher Vergleich der Energiewende in der Ostseeregion:
    Welche Narrative und Konzepte gibt es für Energiewendeprogramme in der Ostseeregion? Was sind die Hauptfaktoren für ein aktives öffentliches Engagement zur Förderung eines Übergangs zu sauberer Energie im Ostseeraum?
     
  • Ein gemeinsamer Energiemarkt im Ostseeraum:
    Welche Schritte müssen unternommen werden, um das Ziel der Europäischen Union eines gemeinsamen Energiemarktes im Ostseeraum mit einem höheren Anteil erneuerbarer Energien zu erreichen? Wie können gemeinsame nationale und internationale Energieaktivitäten und -politiken koordiniert werden, um die Energiesicherheit im Ostseeraum zu erhöhen?

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