Promotion

Die Philosophische Fakultät verleiht den akademischen Grad Dr. phil. (doctor philosophiae). Grundlage für die Durchführung von Promotionsverfahren ist die Promotionsordnung vom 31.Juli 2007, zuletzt geändert durch die 5. Änderungssatzung vom 21. Oktober 2016 sowie das Landeshochschulgesetz Mecklenburg-Vorpommern.

1. Annahme als Doktorand(in)

Es wird empfohlen, dass der/die Doktorand/in sich so früh wie möglich im Dekanat der Philosophischen Fakultät als Doktorand/in registrieren lässt. Dabei findet eine erste Prüfung der formalen Zulassungsvoraussetzung statt. Die Registrierung ist auch Voraussetzung für die Einschreibung als Promotionsstudierende/r. Mit der Änderung der Promitionsordnung vom Oktober 2016 ist zudem der Abschluss einer  Betreuungsvereinbarung verpflichtend. 

2. Zulassung zum Promotionsverfahren

Nach Fertigstellung der Dissertationsschrift muss ein schriftlicher Antrag auf Eröffnung des Promotionsverfahrens an das Dekanat gestellt werden. Neben den Nachweisen zur Erfüllung der Zulassungsvoraussetzungen müssen dem Antrag vier gebundene Exemplare sowie eine elektronische Fassung der Dissertationsschrift, die Datenschutzerklärung, die eidesstattliche Versicherung und Erklärung, ein Vorschlag für die Mitglieder des Promotionsausschusses sowie ein Lebenslauf eingereicht werden. In den Fächern Erziehungswissenschaften, Kommunikationswissenschaft und Politikwissenschaft besteht derzeit auch die Möglichkeit kommulativ zu promovieren. Auf dem Merkblatt für die Einreichung des Antrages auf Eröffnung des Promotionsverfahrens sind alle Unterlagen aufgeführt, die Sie zusammen mit Ihrer Dissertation und dem Antrag auf Eröffnung des Verfahrens im Dekanat einreichen müssen. Des Weiteren finden Sie Angaben zur Gestaltung der Dissertation.

3. Mündliche Prüfung

Nach der Zulassung zum Promotionsverfahren bestellt der Fakultätsrat zwei Gutachter sowie den Promotionsausschuss, dem auch die beiden Gutachter angehören. Wird die Arbeit als bestanden bewertet, setzt der/die Vorsitzende des Promotionsausschusses nach Ablauf der Auslagefrist in Absprache mit der/dem Doktorand/in einen Termin für die öffentliche Disputation an. 

4. Veröffentlichung der Dissertation

Die Voraussetzung für das Ausstellen der Promotionsurkunde und damit für das Recht auf Führen des Doktorgrades ist die Veröffentlichung der Dissertations. Der/die Doktorandin muss die vom Dekanat genehmigten Fassung innerhalb von drei Jahren nach dem letzten Prüfungstermin in der vorgeschriebenen Anzahl von Pflichtexemplaren, an die Philosophische Fakultät abliefern, diese Frist kann auf begründeten Antrag verlängert werden. Die Universitätsbibliothek Greifswald bietet auf der Basis der Promotionsordnungen die Möglichkeit, Dissertationen auch in elektronischer Form einzureichen.