IFZO ist...

... das Interdisziplinäre Forschungszentrum Ostseeraum. Es erforscht kooperationsbasierte und konfliktbasierte Zukunftsprojektionen in den Gesellschaften des Ostseeraums und konzentriert sich dabei auf die Beantwortung zentraler Fragen und Herausforderungen der Gegenwart. Das Untersuchungsgebiet umfasst die Ostseeanrainer sowie das Hinterland im Einzugsbereich der großen Flüsse. Historisch betrachtet ist die Ostseekooperation aus einer sicherheitspolitischen Logik erwachsen. Zusammenarbeit in verschiedenen Politikfeldern senkt das Potential für militärische Auseinandersetzungen zwischen Nachbarstaaten. Sukzessiv kamen die Vorteile der Zusammenarbeit für die Regionalentwicklung in Form von Legitimationsnarrativen der inter- und transnationalen Zusammenarbeit dazu. Dieses Gefüge wird derzeit (verstärkt) durch neue Nationalismen gestört, was insbesondere die Relevanz von sicherheitspolitischen Fragestellungen im Ostseeraum wieder erhöht. So gibt es im Ostseeraum eine Gleichzeitigkeit und Konkurrenz einerseits von kooperationsbasierten und andererseits von konfliktbasierten Zukunftsprojektionen.

Aktuell ist der Ostseeraum einer der am weitesten integrierten maritimen Kulturräume der Welt. Seit 1989 stellen die politischen und gesellschaftlichen Umbrüche Deutschland und Osteuropa vor Herausforderungen, auf die gleichermaßen mit „Integration“ und „Abgrenzung“ reagiert wurde. Vor diesem Hintergrund wird nach gemeinsamen Lösungen in den Bereichen Ökologie, digitale Innovationen, Energie und Sicherheit gesucht. Entsprechend werden die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des IFZO gemeinsam mit ihren Partnern im Ostseeraum folgende Problemebereiche analysieren:


Partner des IFZO

Lund University

Centre for Language and Literature

Prof Barbara Törnquist-Plewa

http://www.sol.lu.se/en/person/BarbaraTornquistPlewa

University of Tartu

Institute of History and Archeaology

Prof Anti Selart

http://www.flaj.ut.ee/en/institute/department-general-history

University of Trondheim

https://www.ntnu.edu/