Zukunftskompetenzen stärken: Projekt Con-Future der Universität Greifswald wird als Hochschulperle des Monats ausgezeichnet

Mit der Auszeichnung Hochschulperle des Monats würdigt der Stifterverband im Jahr 2026 Projekte, die Studierende, Promovierende und Hochschulbeschäftigte gezielt auf die Herausforderungen einer sich wandelnden Arbeits- und Lebenswelt vorbereiten. Im Mittelpunkt stehen Initiativen, die zukunftsrelevante Kompetenzen nachhaltig in Studium und Lehre verankern. Dazu werden bestehende Lehrformate weiterentwickelt und neue Ansätze erprobt. Studierende sollen verstärkt in Projekten arbeiten, Verantwortung übernehmen und Lehr- und Prüfungsformate aktiv mitgestalten. Ergänzt wird dies durch Tutorien sowie Mentor*innenprogramme, die den Studienerfolg fördern und Orientierung im Studienalltag bieten.

Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf dem Übergang vom Studium in den Beruf. Dafür baut die Universität Greifswald neue Transferstrukturen auf, die Absolvent*innen beim Berufseinstieg unterstützen – international, deutschlandweit und insbesondere in der strukturschwachen Region des östlichen Mecklenburg-Vorpommerns. 

Ein erster Meilenstein ist bereits erreicht: Aus 15 eingereichten Lehrinnovationsprojekten wurden fünf Pilotvorhaben ausgewählt, die seit April 2026 umgesetzt und bis März 2028 wissenschaftlich begleitet werden. Sie entwickeln Lehrveranstaltungen mit projektbasierten Lernformaten und kompetenzorientierten Prüfungen weiter. Ziel ist es, erfolgreiche Konzepte dauerhaft in den Curricula zu verankern. Weitere Ausschreibungen sind noch für dieses Jahr sowie für 2027 geplant. 

Ein multiprofessionelles Team entwickelt und koordiniert Qualifizierungsangebote für Lehrende sowie Tutor*innen. Dazu gehören beispielsweise Seminare zu innovativen Lehr- und Lernformaten. Ziel des Projekts ist es, die Studienbedingungen nachhaltig zu verbessern. Deshalb sind auch die Perspektiven der Studierenden ausdrücklich gefragt: Sie können ihre Erfahrungen und Ideen einbringen und so die Universität von morgen aktiv mitgestalten. Im Mittelpunkt steht die langfristige Verankerung innovativer Konzepte und Strukturen – fakultätsübergreifend in allen fünf Fakultäten der Universität Greifswald.

Die Jury des Stifterverbandes würdigt insbesondere den Ansatz, zukunftsrelevante Kompetenzen wie Problemlösefähigkeit, Teamarbeit und Selbstreflexion durch projektbasiertes Lernen und kompetenzorientierte Prüfungen nachhaltig im Studium zu verankern. Dadurch erhielten Studierende mehr Möglichkeiten, ihre Lernprozesse aktiv mitzugestalten und sich auf die Anforderungen einer sich wandelnden Arbeitswelt vorzubereiten. „Gleichzeitig stärken praxisnahe Pilotprojekte und neue Transferformate den Übergang in den Arbeitsmarkt“, heißt es in der Begründung der Jury.

Weitere Informationen
Die Hochschulperle des Monats zeichnet jeden Monat ein innovatives Projekt an einer deutschen Hochschule aus. Im Jahr 2026 stehen Initiativen im Fokus, die Future Skills stärken und damit einen aktiven Beitrag zur Gestaltung einer Welt im Wandel leisten.
Stiftung Innovation in der Hochschullehre 

Kontakte an der Universität Greifswald 

Prof. Dr. Anette Sosna
Projektleitung
Prorektorin für Lehre und Lehrkräftebildung
Domstraße 11, 17489 Greifswald
Telefon +49 3834 420 1163
prorektorin-lehreuni-greifswaldde 
https://www.uni-greifswald.de/con-future

Dr. phil. Kristina Enders
Operative Projektleitung Con-Future
Steinbeckerstraße 15, 17489 Greifswald
Telefon +49 3834 420 1138
kristina.endersuni-greifswaldde
https://www.uni-greifswald.de/con-future

https://www.linkedin.com/company/con-future/
https://www.instagram.com/confutureug/

 

Links

  • Stiftung Innovation in der Hochschullehre Die „Stiftung Innovation in der Hochschullehre“ (StIL) engagiert sich seit 2021 bundesweit für Innovationen in Studium und Lehre. Dafür fördert sie Projekte an einzelnen Hochschulen oder Verbundvorhaben. Zudem schafft die Stiftung Vernetzungsangebote für Gestalter:innen der Lehre, stärkt den Wissenstransfer und fördert den Austausch über Projektergebnisse, Erfolge und Herausforderungen. Sämtliche Mittel dieser neuen Wissenschaftsinstitution werden von Bund und Ländern zur Verfügung gestellt.

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