Die Philosophische Fakultät gehört zu den Gründungsfakultäten der Universität Greifswald. Sie bietet sowohl Bachelor- und Masterstudiengänge als auch traditionelle Lehramts- und Diplomstudiengänge an. In zahlreichen Rankings schneiden Greifswalder Studiengänge gut bis sehr gut ab. Anders als an vielen anonymen Massenuniversitäten kennen die  Lehrenden hier ihre Studierenden häufig noch beim Namen. Neben der Forschung und der Lehre tragen die umfangreichen Aktivitäten der Mitglieder der Fakultät — beispielsweise durch öffentliche Vortragsreihen oder internationale Festivals — auch zur abwechslungsreichen Greifswalder Kulturlandschaft bei und wirken weit in die Gesellschaft und die Region hinein.

Philosophische Fakultät

Dekanat

Ernst-Lohmeyer-Platz 3
17489 Greifswald

Tel.: +49 3834 420 3001
Fax: +49 3834 420 3002
dekanphfuni-greifswaldde

Öffnungszeiten Dekanatssekretariat
Montag-Freitag 8:30 bis 11:30 Uhr
 



    Aktuelle Disputationen

    Nachfolgend finden Sie die Einladungen zu den aktuellen Disputationen an der Philosophischen Fakultät.


    Nachrichten

    Termine

    Das globale Assessment zu Biodiversität und Ökosystemleistungen des Weltbiodiversitätsrates IPBES – Kernaussagen und Hintergründe

    Öffentlicher Abendvortrag

    Die Bedrohung der Artenvielfalt durch den Menschen ist stärker als je zuvor: weltweit sind derzeit mehr Pflanzen- und Tierarten denn je (ca. 25%) vom Aussterben bedroht, die globalen Aussterberaten sind um ein bis zwei Zehnerpotenzen höher als jemals zuvor während der letzten 10 Mio. Jahre und liegen damit hoch über den natürlichen Hintergrund-Aussterberaten. Natürliche Ökosysteme verzeichnen einen globalen Rückgang von 47% in ihrer flächigen Ausdehnung. Bei Feuchtgebieten sind bereits mehr als 85% ganz verloren gegangen. Der globale Bericht des Weltbiodiversitätsrates über Biodiversität und Ökosystem-Dienstleistungen zeichnet ein umfassendes und drastisches Bild einer zentralen gesellschaftlichen Herausforderung.
     
    Martin Wiemers wirkte an diesem Bericht mit und wird im Auftrag eines der drei Ko-Vorsitzenden, Josef Settele vom Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung (UFZ), dessen Kernaussagen präsentieren. Martin Wiemers promovierte im Jahr 2003 an der Universität Bonn und war nach einem Jahr als Entwicklungshelfer in Papua-Neuguinea sechs Jahre Wissenschaftlicher Assistent an der Universität Wien. Von Januar 2011 bis Mai 2019 war er wissenschaftlicher Mitarbeiter am Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung (UFZ) in Halle (Saale) und seit Juni dieses Jahres ist er Sektionsleiter für Ökologie am Senckenberg Deutschen Entomologischen Institut in Müncheberg.

    Moderation: Privatdozent Dr. Martin Haase

    Verwandte Nachrichten


    Das Interdisziplinäre Forschungszentrum Ostseeraum (IFZO)

    Das IFZO-Graduiertenkolleg erforscht kooperations- und konfliktbasierte Zukunftsprojektionen in den Gesellschaften des Ostseeraums und konzentriert sich dabei auf die Beantwortung zentraler Fragen und Herausforderungen der Gegenwart. Das Untersuchungsgebiet umfasst die Ostseeanrainer sowie das Hinterland im Einzugsbereich der großen Flüsse.

    Aktuell ist der Ostseeraum einer der am weitesten integrierten maritimen Kulturräume der Welt. Seit 1989 stellen die politischen und gesellschaftlichen Umbrüche Deutschland und Osteuropa vor Herausforderungen, auf die gleichermaßen mit „Integration“ und „Abgrenzung“ reagiert wurde. Vor diesem Hintergrund suchen die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des IFZO gemeinsam mit ihren Partnern nach gemeinsamen Lösungen in den Bereichen Ökologie, digitale Innovationen, Energie und Sicherheit.

    Weitere Informationen über das IFZO, dessen Arbeit, sowie aktuelle Projekte erhalten Sie hier.