Das IFZO Team

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A

Heinrich Assel

Professor für Systematische Theologie

E-Mail: assel[at]uni-greifswald.de

Am Rubenowplatz 2/3
Raum 119
17489 Greifswald

B

Andris Banka

Wissenschaftlicher Mitarbeiter

Sicherheitsarchitektur im Ostseeraum

E-Mail: andris.banka[at]uni-greifswald.de

Bahnhofstr. 51
Raum 1.03
17489 Greifswald

 Tel.: +49 (0)3834 420-33 34

Ausgewählte Publikationen

Ausgewählte Publikationen

Banka, Andris (2019) To Trip a Bear: Canadian-led Enhanced Forward Presence in Latvia, Canada CDA Institute, Vimy Paper, 39.

Banka, Andris (2019) Words Can Break Deterrence, Aspen Review: Central Europe, 19(1).

Banka, Andris/Quinn, Adam (2018) Killing Norms Softly: US targeted killing, quasi-secrecy and the assassination ban, Security Studies, 27(4).

Banka, Andris (2018) Church lessons: Revisiting America’s assassination ban, Journal of American History and Politics, 1(1).                                                         

Banka, Andris (2018) The Baltics and Buyer’s Remorse, Small Wars Journal, 21(6).

Banka, Andris (2018) Middle-powers to the rescue? The SAIS Review of International Affairs.

Banka, Andris (2017) How the Baltic States Can Win Trump Over on NATO, World Politics Review.

Banka, Andris (2017) Canada is winning hearts and minds in Latvia, Policy Options: Institute for Public Policy.

Banka, Andris (2015) The Withering Assassination Taboo, London School of Economics and Political Science.

Banka, Andris (2015) Saving Distant Lands: From Washington’s View, Book chapter, Latvian Institute of International

 

Yvonne Bindrim

Wissenschaftliche Mitarbeiterin

Neue Nationalismen

E-Mail: bindrimy[at]uni-greifswald.de

Ernst-Lohmeyer-Platz 3
Raum E27
17489 Greifswald

Bernd Bobertz

Wissenschaftlicher Mitarbeiter

Muster der Landnutzung

E-Mail: bobertz[at]uni-greifswald.de

Friedrich-Ludwig-Jahn-Str. 16
Raum 312
17487 Greifswald

 

Margit Bussmann

Sprecherin des Clusters Internationale Beziehungen und Sicherheit

Professorin für Internationale Beziehungen und Regionalstudien

Internationale Beziehungen und Sicherheit

E-Mail: margit.bussmann[at]uni-greifswald.de

Ernst-Lohmeyer-Platz 3
Raum 3.02
17489 Greifswald

C

Claus Dieter Classen

Professor für Öffentliches Recht, Europa- und Völkerrecht

E-Mail: classen[at]uni-greifswald.de

Domstraße 20
17489 Greifswald

D

Isabelle Dolezalek

Juniorprofessorin für Kunstgeschichte

E-Mail: i.dolezalek[at]uni-greifswald.de

Rubenowstraße 2b
Büro E09
17489 Greifswald

Alexander Drost

Wissenschaftlicher Geschäftsführer IFZO

E-Mail: alexander.drost[at]uni-greifswald.de

Bahnhofstr. 51
Raum 13
17489 Greifswald

Tel: +49 (0)3834 420 33 41

Vita

Alexander Drost ist interdisziplinärer arbeitender Historiker und Wissenschaftsmanager an der Universität Greifswald. Nach dem Studium der Geschichte, Germanistik und DaF in Greifswald und Joensuu (Finnland) forschte er im Bereich des kulturellen Austauschs zwischen Europa und Asien in der Frühen Neuzeit. Seine Dissertation über "Koloniale Sepulkralkultur in Bengalen" (2007) basiert auf Archivrecherchen in London, Den Haag, Kolkata und Feldstudien auf den Friedhöfen in Indien. Seine nachfolgenden Projekte zu "Europäischen Grenzen in Asien" bilden die Grundlage für die vergleichende Betrachtung zweier maritimer Regionen, nämlich der südchinesischen und der Ostseeregion. Letztere ist seit 2006 ein weiterer Forschungsschwerpunkt, nachdem er begann, die Forschungsaktivitäten und Graduiertenprogramme zum Ostseeraum zu koordinieren. Nach kurzer Lehr- und Forschungstätigkeit als wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Friedrich-Schiller-Universität Jena von 2009-2010 koordinierte er das Internationale DFG-Graduiertenkolleg "Baltic Borderlands: Shifting Boundaries of Mind and Culture in the Borderlands of the Baltic Sea Region". Dieses Programm hat der Erforschung des Ostseeraums neue Impulse gegeben und darüber hinaus die institutionellen Rahmenbedingungen für die Erforschung dieser Region gestärkt. Diese Grundstrukturen wurden nun im Interdisziplinären Forschungszentrum Ostseeraum (IFZO) zusammengeführt, das Alexander Drost derzeit als wissenschaftlicher Geschäftsführer koordiniert. Zu seinen jüngsten Veröffentlichungen gehören „Collapse of Memory - Memory of Collapse: Narrating Past, Presence and Future about Periods of Crisis.” (2019, zusammen mit O. Sasunkevich, J. Schiedermair und B. Törnquist-Plewa), "Borders: A narrative turn. Reflections on Concepts, Practices and their Communication ". (2017) und "Bordering jenseits territorialer Grenzen: Intersektionelles Denken und Ungleichheitsphänomene in "Niederländisch-Indien" im 17. Jahrhundert" (2018).

Ausgewählte Publikationen

Monograph:

Tod und Erinnerung – Koloniale Sepulkralkultur in Bengalen, 17.-19. Jahrhundert. Jena 2011 [Death and Memory – Colonial Sepulchral Culture in Bengal, 17th-19th Centuries].

Edited volumes:

Collapse of Memory - Memory of Collapse. Narrating Past, Presence and Future abot Periods of Crisis. Köln-Weimar-Wien 2019 (ed. together with Olga Sasunkevich, Joachim Schiedermair and Barbara Törnquist-Plewa).

Die Neuerfindung des Raumes: Grenzüberschreitungen und Neuordnungen. Köln-Weimar-Wien 2013 (ed. together with Michael North) [The Re-Invention of Space: Crossing Borders and Re-Ordering].

Von Liebe und Fremde – Xenophilie in den Geistes- und Sozialwissenschaften. Köln-Weimar-Wien 2010 (ed. together with Klara Deecke) [Of Love and Foreignness – Xeno-philia in Humanities and Social Sciences].

Papers:

"Bordering jenseits territorialer Grenzen: Intersektionelles Denken und Ungleichheitsphänomene in "Niederländisch-Indien" im 17. Jahrhundert." In Matthias Bähr and Florian Kühnel, eds., Verschränkte Ungleichheit (Zeitschrift für Historische Forschung, Beiheft 56), Berlin 2018, pp. 151-172.

"Borders. A Narrative Turn – Reflections on Concepts, Practices and their Communication." In Olivier Mentz and Tracey McKay, eds., Unity in Diversity. European Perspectives on Borders and Memories (Europa lernen. Perspektiven für eine Didaktik europäischer Kulturstudien, vol. 7), Berlin 2017, pp. 14-33.

"Structures of Power in Late Antique Borderlands: Arabs, Romans, and Berbers.” In: John W. Lee, Michael North, eds., Globalizing Borderlands Studies in Europe and North America. Lincoln, NE 2016, pp. 33-82 (together with Greg Fisher).

"Future Directions in Borderlands Studies." In: John W. Lee, Michael North, eds., Globalizing Borderlands Studies in Europe and North America. Lincoln, NE 2016, pp. 251-255 (together with Michael North).

"Ostseeräume. Umbruch zwischen kultureller Einheit und politischer Krise in einer europäischen Seeregion um 1800.” In: Martin Loeser, ed., Verwandlung der Welt? Berlin 2016, pp. 21-34 [Baltic Sea Areas. Change in a culturally united area like the Baltic Sea region in periods of turmoil around 1800].

"Neustrelitz”. In: Gerhard Fouquet, Olaf Mörke, Matthias Müller, Werner Paravicini, eds., Handbuch: Residenzstädte im Alten Reich (1300-1800), Ostfildern 2018. [History of the residence in Neustrelitz].

E

Anna Efremowa

Wissenschaftliche Mitarbeiterin

Die Geschichte antifeministischer Argumente und Diskurse in Nordosteuropa

E-Mail: anna.efremowa[at]uni-greifswald.de

Bahnhofstr. 51
Raum 1.07
17489 Greifswald

Tel.: +49 (0)3834 420 3338

Vita

Anna Efremowa machte ihr Abitur auf dem zweiten Bildungsweg. Ihr Studium der Erziehungswissenschaften und Soziologie (Bachelor) absolvierte sie an der Universität Bielefeld und verbrachte ein Auslandssemester an der Universität Stockholm. Im Masterstudium studierte sie Gender Studies an der Universität Bielefeld. Während ihres Studiums war sie stellvertretende Gleichstellungsbeauftragte (für die Statusgruppe der Studierenden) an der Universität Bielefeld. Darüber hinaus engagierte sich Anna Efremowa von 2014 bis 2018 in der bundespolitischen Gleichstellungsarbeit als Sprecherin der Kommission für studentische Angelegenheiten (KostA) in der Bundeskonferenz der Gleichstellungsbeauftragten (BuKof) und in der Landeskonferenz der Gleichstellungsbeauftragten (LaKof NRW). In ihrer Masterarbeit untersuchte sie vergleichend den historischen Antifeminismus in der wilhelminischen Gesellschaft und den Anti-Gender-Diskurs der AfD. Nach ihrem Studium arbeitet sie an der Universität Bielefeld im Dezernat für Personal und Organisation als Mitarbeiterin im Projekt „diversity policy“ – zur Entwicklung einer umfassenden Diversity-Strategie für die Universität Bielefeld. Von 2019 bis 2021 arbeitete sie am Zentrum für interdisziplinäre Forschung (ZiF) in Bielefeld als Koordinatorin der Forschungsgruppe „Weltweite Anfechtungen von Frauen- und Geschlechterrechten“.

Forschungsthema

Antifeministische und „Anti-Gender“ Diskurse in Russland seit Ende der Sowjetunion— Einfluss und Beitrag der Russisch-Orthodoxen Kirche als (trans)nationale Akteurin

Das Dissertationsprojekt befasst sich mit antifeministischen Entwicklungen und Diskursen, die seit den 1990er Jahren in der Russischen Föderation insbesondere im Hinblick auf die Rolle und den Beitrag der Russisch-Orthodoxen Kirche zu beobachten sind. Aus einer diskurstheoretischen Perspektive auf Grundlage der wissenssoziologischen Diskursanalyse soll untersucht werden, wie Vorstellungen von Religion, Gender sowie Staat und Nation zueinander in Beziehung gesetzt werden, um „progressive“ Geschlechterpolitik abzulehnen. Darüber hinaus ist die Arbeit von dem Interesse geleitet, die Russisch-orthodoxe Kirche auch als (trans-)nationale Normgeberin und politische Akteurin in aktuellen (globalen) antifeministischen und sogenannten „Anti-Gender“-Mobilisierungen herauszustellen.

Es wird dabei der Frage nachgegangen, in welcher Wechselwirkung Geschlechterpolitiken mit übergeordneten Machtstrukturen stehen. Die Arbeit möchte somit zeigen, wie einerseits in religiösen Diskursen politische Hegemonien und anhaltende imperiale Hinterlassenschaften verhandelt werden und andererseits, welche Widersprüche und Konflikte im Wandel von Geschlechterverhältnissen im postsowjetischen Russland erkennbar sind.

Auszeichnungen

Best Thesis Award, Sektion Frauen- und Geschlechterforschung der Deutschen Gesellschaft für Soziologie (DGS), 2019.

F

Steffen Fleßa

Professor für Allgemeine Betriebswirtschaftslehre und Gesundheitsmanagement

E-Mail: steffen.flessa[at]uni-greifswald.de

Friedrich-Loeffler-Straße 70
Raum 215.1
17489 Greifswald

Photo by Wally Pruß

Klara Fries

Wissenschaftliche Hilskraft

Präsentation von Erbe im musealen Kontext: Wikingergold – Schatzfunde als translokales Erbe

E-Mail: wikingergold[at]uni-greifswald.de

Rubenowstraße 2b
Raum 2.07
D-17489 Greifswald

G

Gina Gransee

Studentische Hilfskraft

Neue Nationalismen

s-gigran[at]uni-greifswald.de

Vanessa Gieseler

Doktorandin

Innovationen und Policy Mobilities im ländlichen Ostseeraum

E-Mail: vanessa.gieseler[at]uni-greifswald.de

Friedrich-Loeffler-Straße 70
Raum 111
17489 Greifswald

Tel: +49 (0)3834 420 2492

H

Karla Hartmann

Studentische Hilfskraft – Mediateam

E-Mail: karla.hartmann[at]stud.uni-greifswald.de

Bahnhofstraße 51
17489 Greifswald
Raum 1.12
 

 

Kilian Heck

Professor für Kunstgeschichte

E-Mail: kilian.heck[at]uni-greifswald.de

Rubenowstraße 2b
Büro 2.12
17489 Greifswald

 

Niklas Hein

Wissenschaftlicher Mitarbeiter

Innovationen und Policy Mobilities im ländlichen Ostseeraum

E-Mail: niklas.hein[at]uni-greifswald.de

F.-L.-Jahn-Straße 17a
Raum 326
17489 Greifswald

 

Cordelia Heß

Sprecherin des IFZO

Professorin für Nordische Geschichte

Sprecherin des Clusters Neue Nationalismen

E-Mail: cordelia.hess[at]uni-greifswald.de

Domstraße 9 A
Raum 0.07
17489 Greifswald

K

Michael Kalis

Wissenschaftlicher Mitarbeiter

Energiewende im Ostseeraum

E-Mail: michael.kalis[at]uni-greifswald.de

 

Vita

Michael Kalis ist wissenschaftlicher Mitarbeiter im Cluster „Energie“. Er befasst sich im Besonderen mit Climate Mitigation Technologies, Wasserstoff und anderen erneuerbaren Gasen.

Er studierte Rechtswissenschaften mit Schwerpunkt im Völker- und Europarecht an der Europa-Universität Viadrina und der Université du Luxembourg. Für besondere Leistungen im Europarecht erhielt er von der Universität Viadrina das Zertifikat „Europarecht“. Im Anschluss an sein Erstes Staatsexamen absolvierte er sein Referendariat am Kammergericht in Berlin, u.a. mit Stationen bei der Antidiskriminierungsstelle des Bundes, Amnesty International e.V., der Kanzlei Geulen & Klinger sowie der Ständigen Vertretung der Bundesrepublik bei den VN in Genf. Nach seinem zweiten Staatsexamen arbeitete Michael Kalis als wissenschaftlicher Mitarbeiter am IKEM – Institut für Klimaschutz, Energie und Mobilität. Am IKEM befasst sich Herr Kalis insbesondere mit Fragen zur Innovationsförderung im Transformationsprozess der Energiewende. In diesem Zusammenhang beschäftigt er sich mit Reallaboren und Experimentierklauseln. Darüber hinaus untersucht Herr Kalis den Rechtsrahmen für Power-to-X-Anwendungen, mit besonderem Fokus auf synthetische Kraftstoffe und erneuerbare Gase. In seiner Dissertation „Justitiabler Klimaschutz in Deutschland“ untersucht er die Rolle von Gerichten in nationalen Klimaschutzklagen.

Judith Kärn

Wissenschaftliche Mitarbeiterin

Energiewende im Ostseeraum

E-Mail: judith.kaern[at]uni-greifswald.de

Domstr. 20a
Raum A 29
17489 Greifswald

Vita

Nach einem Bachelor der Politik- und Kommunikationswissenschaften an der Universität Greifswald hat Judith Kärn Politik- und Verwaltungswissenschaften an der Universität Konstanz studiert. Zugleich hat sie Rechtswissenschaften an den Universitäten Greifswald und Göttingen studiert und das Schwerpunktstudium im Internationalen und Europäischen öffentlichen Recht an der Universität Göttingen absolviert. Auslandsaufenthalte erfolgten in Frankreich an der Sorbonne in Paris, der Université de Haute-Alsace in Mulhouse und an der Jagiellonen-Universität Krakau, wo sie ein Zertifikatsstudium im polnischen Wirtschaftsecht absolvierte. Praktische Erfahrungen sammelte sie in der Vermittlung von Rechtssetzungsoutcomes an die Öffentlichkeit beim Europäischen Parlament in Brüssel und in der Deutschen Botschaft in Oslo. Sie hat außerdem Veranstaltungen zur Policy Analyse, zur Einführung in die Methoden der Politikwissenschaften und in die Statistik an den Universitäten Greifswald, Göttingen und Konstanz geleitet. Forschungsinteressen liegen insbesondere im Schnittstellenbereich zwischen Sozial- und Rechtswissenschaften. Derzeit promoviert sie im Fachbereich Rechtswissenschaften. Weitere Forschungsschwerpunkte liegen auf der Untersuchung rechtlicher und gesellschaftlicher Diskurse im Kontext von Offshore Windanlagen und von Wasserstofftechnologien.

 

 

 

Forschungsthema

Wahrnehmungen von Nord Stream 2 – eine diskursanalytische Untersuchung unter besonderer Berücksichtigung von Rechtsauffassungen und rechtspolitischen Auffassungen

Die Gaspipeline Nord Stream 2 war bereits vor Beginn des Angriffskrieges Russlands auf die Ukraine ein aus politischer wie auch aus rechtlicher Perspektive umstrittenes Energieinfrastrukturprojekt.  Dieses Forschungsprojekt untersucht ausgehend vom Advocacy Coalitions-Ansatz mittels Diskursnetzwerkanalyse, welche Rolle rechtliche und rechtspolitische Argumentation im politischen Prozess für Nord Stream 2 spielt.

Ausgewählte Publikationen

Zusammen mit Friederike Allolio, Michael Kalis, Kate Miller, Roman Weidinger (2021): IKEM COP working paper. Sustainable Cities Working Paper for COP26 in Glasgow (2021)., https://usercontent.one/wp/www.ikem.de/wp-content/uploads/2021/11/20211101_WP_Sustainable-Cities.pdf?media=1649333287 .

Konferenzen

Als Vortragende:

  • “The Role Of Legal Discourses In The Context Of Nord Stream 2 - An Extension Of The Advocacy Coaltion Framework” (Posterpräsentation). Energy and Climate Transformations: 3rd International Conference on Energy Research & Social Science, Manchester, June 2022.

 

Antje Kempe

Wissenschaftliche Mitarbeiterin

Geteiltes Erbe

E-Mail: antje.kempe[at]uni-greifswald.de

Bahnhofstr. 51
Raum 1.03
17489 Greifswald

Tel.: +49 (0)3834 420-33 34

Vita

Vita

Antje Kempe studierte Kunstgeschichte, Mittelalterliche Geschichte und Osteuropastudien in Berlin (HU) und Poznań. Ihre Dissertation Kriegerethos und Memoria. Die Repräsentation des adeligen Offizierskorps in Schlesien (1648–1742) an der Humboldt Universität zu Berlin (2017) setzt sich mit der Konstruktion von Gruppenidentitäten im Medium der Sepulkralkunst im Habesburgischen Schlesien auseinander. Ihr Post-doc Forschungsprojekt Liquid Environments im Rahmen des IFZO widmet sich dem Wasser als Material der Künste. Es soll dabei untersucht werden, wie das Wasser im frühneuzeitlichen Garten, bis hin zur heutigen Landschaftsgestaltung und den künstlerischen Praktiken der Gegenwartskunst, konstituierend für Kulturlandschaft(en) sind und welchen historischen und gegenwärtigen Veränderungsprozessen diese unterworfen sind. Liquid environments sind somit als eine strukturelle Koppelung von Natur, Kunst und Umwelt zu verstehen, in denen das Wasser als eine Art Co-Autor fungiert.

Antje Kempe vertritt im IFZO den Arbeitsbereich Zur Gegenwart des kulturellen Erbes. Sie war in den Jahren 2011–2015 und 2017-2019 wissenschaftliche Mitarbeiterin am Caspar David Friedrich-Institut der Universität Greifswald. Zuvor 2010–2011 wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Osteuropäische Kunstgeschichte des Instituts für Kunst- und Bildgeschichte der Humboldt-Universität zu Berlin. Sie erhielt diverse Stipendien u.a. des Caroline von Humboldt-Programms (2016–2017). Veröffentlichungen und Vorträge v.a. zur Sepulkralkunst der Frühen Neuzeit, zur Kunsthistoriografie nach 1945, Gartengeschichte, Landschaftsarchitektur.

Ausgewählte Publikationen

Ausgewählte Publikationen

Erscheint demnächst:

Antje Kempe: Kriegerethos und Memoria. Die bellizistische Inszenierung des Adels in Schlesien (1648–1742) Universal—Global—International. Art Historiographies of Socialist Eastern Europe. Ed. by Marina Dmitrieva, Beata Hock, Antje Kempe, Böhlau Verlag.

Socialist Internationalism and the Global Contemporary —Transnational Art Historiographies from Eastern and East-Central Europe. Ed. by Marina Dmitrieva, Beata Hock, Antje Kempe, Böhlau Verlag.

Antje Kempe (2019): Das Nachleben der Rüstung im sepulkralen Kontext des 16. Jahrhunderts, in: Objekte des Krieges. Präsenz und Repräsentation. Ed. by Romana Kaske, Julia Saviello, Böhlau Verlag .

 

Bücher:

Mit letzter Pracht. Studien zu den Grabmälern der Frühen Neuzeit in Mecklenburg und Pommern. Hg. v. Kilian Heck und Antje Kempe, Berlin (Lukas Verlag) 2020. Rez.: Martin Spies, in: Church Monument 35 (2020), 199–200.

Marina Dmitrieva und Antje Kempe (2015): Elastische Dialektik: Zur dynamischen Entwicklung der marxistischen Renaissance-Forschung. In: Ars 48, H. 2, 111-117.

Antje Kempe (2015): Konstruierte Kontinuität. Karl Heinz Clasen und die frühen Jahre einer DDR-Kunstgeschichte, in: (Dis)Kontinuitäten in der Kunsthistoriographie des östlichen Europas nach 1945. Ed. by Katja Bernhardt, Antje Kempe. In: kunsttexte.de/ostblick, 4.2015.

Antje Kempe (2014): Der gefesselte Feind. Zum Aufstieg und Niedergang eines Triumphmotives in der politischen Ikonographie frühneuzeitlicher Feldherren. In: Osmanischer Orient und Ostmitteleuropa. Perzeptionen und Interaktionen in den Grenzzonen zwischen dem 16. und 18. Jahrhundert. Ed. by Robert Born, Andreas Puth, Stuttgart, 157-184.

Antje Kempe (2011): Ein anderes schlesisches Antlitz. Zur polnischen Nachkriegsforschung über die Kunst Schlesiens. In: Paradigmenwechsel. Ost- und Mitteleuropa im 20. Jahrhundert. Kunstgeschichte im Wandel der politischen Verhältnisse. Akten der 15. Tagung des Verbandes österreichischer Kunsthistorikerinnen und Kunsthistoriker. Ed. by Peter Bogner, Wien, 60-65.

Antje Kempe (2010): Identität im Piktogramm. Polnische Karten nach 1945 als argumentative Ereignisbilder. In: Osteuropa kartiert – Mapping Eastern Europe. Ed. by Jörn Happel, Mira Jovanovic, Christophe von Werdt, Berlin, 265-276.

Antje Kempe (2009): Die Ordnung des Raumes – die Aneignung Schlesiens in den visuellen Medien nach 1945. In: Visuelle Erinnerungskulturen und Geschichtskonstruktionen in Deutschland und Polen seit 1939. Wizualne konstrukcje historii i pamięci historycznej w Niemczech i w Polsce od roku 1939. Beiträge der 13. Tagung deutscher und polnischer Kunsthistoriker und Denkmalpfleger in Darmstadt, 27. September bis 1. Oktober 2006. Ed. by Dieter Bingen, Peter Oliver Loew, Dietmar Popp, Warszawa, 69-85.

Artikel:

Antje Kempe (2019): Das Nachleben der Rüstung im sepulkralen Kontext des 16. Jahrhunderts, in: Objekte des Krieges. Präsenz und Repräsentation. Hg. v. Romana Kaske und Julia Saviello, Berlin / Boston (Böhlau Verlag) 2019 (Object Studies in Art History; 2), 123–139.

Vorträge

Vorträge

Nature Shipping. Remarks on the Contemporary Ideas of Cultural Heritage, 35th CIHA World Congress MOTION: Migrations (São Paulo, 17.–21. Januar 2022) 

Gardens at the Seashore. Perspectives and Limitations of Water Landscapes, 68th Annual Meeting of Renaissance Society of AmericaSession: Making Green Worlds (Dublin, 30. März–2. April 2022)  

Melting Point: Imaginations and Critical Narratives of the Arctic, Ringvorlesung “Developments, Crisis, Turning Point”, Universität Greifswald SS 2021

Maritime and Underwater Heritage – a Cultural History of the Baltic Sea, BalticRIM Webinar (10.09.2020)

Grow and Flow. New Semantics of Water in Contemporary Gardens, international conference Cultural Landscape: Content, Perception, Transformation. The Baltic States in European Garden Culture (Riga, 14.–17. September 2019)

Mary Keogh

Wissenschaftliche Mitarbeiterin

Energiewende im Ostseeraum

mary.keogh[at]uni-greifswald.de

Vita

Mary Keogh ist Postdoktorandin im Cluster Energie. Ihre Forschung konzentriert sich auf die Energiegeopolitik des Ostseeraums. Ihr besonderes Interesse gilt regionalen Energieinfrastrukturen und den energiepolitischen Implikationen von Interaktionen zwischen regionalen und externen Staaten.

Mary studierte Politikwissenschaften an der Maynooth University, Irland, und Nahost- und Zentralasien-Sicherheitsstudien an der University of St. Andrews, Schottland, wo sie für ihre Abschlussarbeit über die Beziehung zwischen Energie und regional ausgerichteter Außenpolitik in der Türkei mit dem Sir Menzies Campell Prize ausgezeichnet wurde. In ihrer Dissertation, deren empirischer Schwerpunkt auf der kaspischen Region lag, untersuchte sie die Verbindung zwischen Energie und regionaler Macht in sich rasch industrialisierenden Staaten. Seitdem war sie als Dozentin am Fachbereich für internationale Beziehungen und internationale Organisationen an der Universität Groningen (NL) und als Dozentin für internationale Beziehungen in Eurasien an der Universität Exeter (UK) tätig. Dort konzentrierte sich ihre Forschung auf die Energiesicherheit und die geopolitischen Folgen von Eigentumsstrukturen und ausländischen Direktinvestitionen im Kontext erneuerbarer Energien und Strominfrastrukturen in Armenien. In all ihren Arbeiten befasst sie sich insbesondere mit der Energiegeopolitik kleiner Energieverbraucherstaaten, den durch regionale Energieinfrastrukturen geschaffenen Interdependenzen und der regionalspezifischen Energiegeopolitik.

Martin Kerntopf

IFZO Datenmanager

E-Mail: martin.kerntopf[at]uni-greifswald.de

Bahnhofstr. 51
Raum 2.05
17489 Greifswald

Telefon: +49 (0)3834 420 33 05

Stephan Kessler

Professor für Baltistik

E-Mail: stephan.kessler[at]uni-greifswald.de

Ernst-Lohmeyer-Platz 3
Raum: E.54
17489 Greifswald

 

Thomas K. Kuhn

Professor für Kirchengeschichte

E-Mail: thomas.kuhn[at]uni-greifswald.de

Am Rubenowplatz 2/3
Raum 207
17489 Greifswald

L

Sebastian van der Linden

Stellvertretender Sprecher des IFZO

Professor für Fernerkundung und Geoinformationsverarbeitung

Sprecher des Clusters Muster der Landnutzung

E-Mail: sebastian.linden[at]uni-greifswald.de

Friedrich-Ludwig-Jahn-Str. 16
Raum 206
17487 Greifswald

 

Verena Liu

Wissenschaftliche Mitarbeiterin

Geteiltes Erbe

E-Mail: verena.liu[at]uni-greifswald.de

Bahnhofstr. 50
Raum 15
17489 Greifswald

Vita

Vita

Verena Liu studierte Musikwissenschaft, Musikpädagogik, Romanistik und Gender studies in Weimar, Jena, Hannover und Göttingen. In ihrer Dissertation „… mit ebenso viel Tatkraft wie Liebe zur Musik“. Leiterinnen privater Musikschulen in Sachsen und Mitteldeutschland 1870–1920 (abgeschlossen 2021) untersuchte sie unter anderem anhand von Gewerbeakten des Hauptstaatsarchivs Sachsen die unternehmerische Tätigkeit von selbständigen Musikpädagoginnen zur Zeit des Kaiserreiches. Im IFZO-Teilprojekt „Der Opernkanon als kulturelles Erbe an Nationalopern und regionalen Kulturzentren des Ostseeraums“ wird sie gemeinsam mit Prof. Dr. Gesa zur Nieden das Repertoire, die Inszenierungs- und Rezeptionspraktiken, aber auch die architektonische Repräsentation der Oper als gesellschaftliche und kulturelle Institution in und abseits von Hauptstädten verschiedener Länder des Ostseeraums untersuchen.

Nach ihrem Masterabschluss lebte Verena Liu als Stipendiatin im Lektorenprogramm der Robert-Bosch-Stiftung zwei Jahre in China, wo sie Germanistikstudierende unterrichtete und Kulturprojekte organisierte und umsetzte. Seit Sommersemester 2020 ist sie wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl von Prof. Dr. Gesa zur Nieden, Institut für Kirchenmusik und Musikwissenschaft. Seit Juni 2021 ist Verena Liu Teil des IFZO-Clusters „Zur Gegenwart des kulturellen Erbes“.

Ausgewählte Publikationen

Ausgewählte Publikationen

Verena Liu (2021), „Frauen leiten private Musikschulen. Fallbeispiele aus Sachsen gegen Ende des 19. Jahrhunderts“, in: Konservatoriumsausbildung von 1795 bis 1945. Beiträge zur Bremer Tagung im Februar 2019 (=Schriftenreihe des Sophie Drinker Instituts 17).

Verena Liu (2017): „'Beste Freundinnen' und 'schwüle Gefühle'. Homosexualität im Berliner Kabarett der Weimarer Republik“, in: Kadja Grönke und Michael Zywietz (Hg.), Musik und Homosexualität – Homosexualität und Musik (=Jahrbuch Musik und Gender 10), Hildesheim u.a. 2017, S. 77–92.

Verena Liu (2015): „Die Musikpädagogin Ida Volckmann (1838-1922). Lina Ramanns 'kongeniale Lehrgenossin' und 'treue Freundin'“, in: Louise-Otto-Peters-Jahrbuch IV/2015, hrsg. von Susanne Schötz, Gerlinde Kämmerer und Hannelore Rothenburg, Leipzig 2015. 

Vortrag „Berufsweg Musikschuldirektorin: Private Musikschulen als Möglichkeiten des Unternehmertums für Frauen im 19. Jahrhundert“, Jahrestagung der Österreichischen Gesellschaft für Musikforschung, 22.–25.11.2017, mdw Wien.

Vortrag „10, 50, 100 – Jubiläen und Festschriften als Erinnerungsdokumente und Recherche-Einstieg“, gemeinsam mit Viola Herbst für das Arbeitsgespräch am 18./19.10.2016 des Forschungszentrums Musik und Gender der hmtm Hannover.

Vortrag „Musikerziehung für Mädchen und Frauen im 19. Jahrhundert im nichtprofessionellen Bereich am Beispiel Weimar: Musikschulen, Privatunterricht, Singvereine und die Singstunde in der Schule“, bei der Tagung „Frauen in Musikausbildung und -beruf“, 30.01.2016, HfM Weimar.  

Phillip Lübcke

Wissenschaftlicher Mitarbeiter

Nachhaltigkeit im Ostseeraum

E-Mail: phillip.luebcke[at]uni-greifswald.de

Friedrich-Ludwig-Jahn-Str. 18
Raum 113
17489 Greifswald

Vita

2016-2021: Staatsexamen Pharmazie Universität Greifswald

2020/2021: Diplom Pharmazeutische Mikrobiologie

seit 06 2021: Wissenschaftlicher Mitarbeiter im Projekt „Antibiotika und resistente Keime in der Ostsee“, Universität Greifswald, IFZO, Forschungscluster „Nachhaltigkeit im Ostseeraum“

 

Forschungsprojekt

Holistische Untersuchungen zu ESBL-produzierenden E. coli und Wirkstoffrückständen in Klinik und Umwelt in Vorpommern.

Ausgewählte Publikationen

Antibiotikaresistente Enterobacteriaceae in Schlachthofabwässern (https://doi.org/10.3390/antibiotics10050568)

M

Wibke Müller

Wissenschaftliche Mitarbeiterin

Nachhaltigkeit im Ostseeraum

E-Mail: wibke.mueller[at]uni-greifswald.de

N

Gesa zur Nieden

Sprecherin des Clusters Zur Gegenwart des kulturellen Erbes

Professorin für Musikwissenschaft

Zur Gegenwart des Kulturellen Erbes

E-Mail: gesa.zurnieden[at]uni-greifswald.de

Bahnhofstr. 48/49
17489 Greifswald

Mathias Niendorf

Professor für Osteuropäische Geschichte

E-Mail: mathias.niendorf[at]uni-greifswald.de

Domstr. 9a
Raum 0.10
17487 Greifswald

Michael North

Professor für Allgemeine Geschichte der Neuzeit

E-Mail: north[at]uni-greifswald.de

Bahnhofstr. 51
Raum 1.05
17489 Greifswald
Telefon: +49 (0)3834 420 33 08

Anna Novikov

Wissenschaftliche Mitarbeiterin

Neue Nationalismen

E-Mail: anna.novikov[at]uni-greifswald.de

Bahnhofstr. 51
Raum 1.03
17489 Greifswald

Tel.: +49 (0)3834 420-33 34

Ausgewählte Publikationen

Ausgewählte Publikationen

Anna Novikov (2016): Creating Nationality in Central Europe, 1880-1950. Modernity, Violence and (Be) Longing in Upper Silesia. Co-edited with James Bjork, Tomasz Kamusella, and Timothy Wilson, Routledge.

Anna Novikov (2015): Shades of a Nation: The Dynamics of Belonging among the Silesian and Jewish populations in Eastern Upper Silesia (1922-1934), Osnabrück: Fibre Verlag.

Anna Novikov (2020): Examining Fate. “Maurer’s Children”: Debated Identity in the Interwar Border Area. In: Acta Universitatis Carolinae-Studia Territorialia, Prague: Charles University.

Anna Novikov (2019): Borderless Dress? The Transnational Role of ‘Black Fashion’ in Warsaw, in: The Special Issue of Journal of East Central European Studies. Jenseits der Teilungsgrenzen: Architektur, Buch, Eisenbahn und Mode im Polen des 19. Jahrhunderts, Marburg: Herder Institute.

Anna Novikov (2018): Wearing the Motherland. The Revival of Patriotic/People’s Attire in the Post-Communist World, Zeitgeschichte online, 17 March, 2018, www.zeitgeschichte-online.de/thema/wearing-motherland.

Anna Novikov (2017): The Visual Language of Neo-Nationalism: Patriotic Fashion in East-Central Europe and Central Asia. In: Trafo-Blog for Transregional Research,Forum Transregionale Studien and Max Weber Stiftung,http://trafo.hypotheses.org/7082.

Anna Novikov (2016): Creating a Citizen: Politics and the Education System in the Post-Plebiscite Silesian Voivodeship. In: James Bjork, Tomasz Kamusella, Timothy Wilson, Anna Novikov (eds), Creating Nationality in Central Europe, 1880-1950. Modernity, Violence and (Be) Longing in Upper Silesia, Routledge.

Anna Novikov (2015): Central Europe in the Middle East: The Russian Language in Israel. In: Tomasz Kamusella, Motoki Nomachi (eds.), The Palgrave Handbook of Slavic Languages, Identities and Borders, 2015, 473-49.

Anna Novikov (2015): Kleider Machen Leute. In: Weltweit vor Ort. Das Magazin der Max Weber Stiftung, 40-42.

Anna Novikov (2015): Leo Baeck and Leon Ader: A Friendship Reflected in Correspondence. In: Leo Baeck Institute Yearbook 2015, Oxford University Press, 107-120.

P

Marko Pantermöller

Professor für Fennistik

E-Mail: panter[at]uni-greifswald.de

Ernst-Lohmeyer-Platz 3
Raum E.28
17487 Greifswald

Paula Prenzel

Juniorprofessur für Regionalentwicklung

E-Mail: paula.prenzel[at]uni-greifswald.de

Friedrich-Ludwig-Jahn-Str. 17a
Raum 218
17489 Greifswald

R

Jakub Aleksander Ramelow

Wissenschaftlicher Mitarbeiter

Geteiltes Erbe

E-Mail: jakub.ramelow[at]uni-greifswald.de

Bahnhofstr. 51
Raum 1.04
17489 Greifswald

Telefon: +49 (0)3834 420 33 44

Vita

2012-2021

Studium der Fächer Englisch und Geschichte (Hauptfach) sowie Polnisch und DaF/DaZ (Beifach) auf Lehramt an Gymnasien

 

seit 10. 2021 

Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Projekt „Ungewolltes und Konfliktbehaftetes Erbe“, Universität Greifswald, IFZO, Forschungscluster „Geteiltes Erbe“ 

Forschungsprojekt

Das in diesem Arbeitspaket angesiedelte Dissertationsprojekt mit dem Titel „Die Militärischen Hinterlassenschaften der Sowjetunion in Polen: Zeugnisse der Unterdrückung oder erhaltenswertes Kulturerbe?“ hat es sich zum Ziel  gesetzt, die in der heutigen Gesellschaft Polens existierenden Erinnerungs- und Erbekultur bezüglich der dortigen sowjetischen Militärhinterlassenschaften sowohl in ihrer gesellschaftlichen als auch  räumlich-materiellen Dimension anhand  exemplarisch ausgewählter Objekte zu untersuchen und miteinander in Beziehung zu setzen.
Mit Hilfe von vor Ort befragten Zeitzeugen sowie soziologischer und kulturwissenschaftlicher Konzepte, wie etwa der wissenssoziologischen Diskursanalyse und dem Konzept des kollektiven Gedächtnisses, soll die gesellschaftliche Wahrnehmung, Konzeption und Semantisierung dieser Hinterlassenschaften untersucht werden.

Jan Reinicke

Wissenschaftliche Hilfskraft – Mediateam, Geschäftsstelle

E-Mail: janrichard.reinicke[at]stud.uni-greifswald.de

Bahnhofstr. 51
17489 Greifswald
Raum 1.12

 

 

Frank Rochow

Wissenschaftlicher Mitarbeiter – Geschäftsstelle

E-Mail: frank.rochow[at]uni-greifswald.de

Tel.: +49 (0)3834 420 3338

Bahnhofstr. 51
Raum 1.07
17489 Greifswald

Vita

2017-2021 Doktorand in der International Max Planck Research School for Anthropologists, Archaeologists and Historians (IMPRS ANARCHIE) Max-Planck-Institut für ethnologische Forschung, Halle (Saale) und Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg

2017 Koordinator des deutschsprachigen Studiengangs „Deutschland- und Europa-Studien“ an der Nationalen Universität der Kiewer Mohyla Akademie, Ukraine

2011-2014 M.A. Europäische Kulturgeschichte, Europa-Universität Viadrina Frankfurt (Oder)

2006-2010 B.A. Politikwissenschaft/ Geschichte, Friedrich-Schiller-Universität Jena

Ausgewählte Publikationen

Artikel/ Beiträge

  • Die räumliche Erscheinungsform des Neoabsolutismus – Militärarchitektur in Lemberg und Wien in den 1850er Jahren, in: Zeitschrift für Ostmitteleuropa-Forschung Nr. 2 2019, S. 157–188.
  • Habsburgische Militärarchitektur als gesamtgalizisches Erbe, in: Rozmus, Joanna u. a. (Hrsg.): What Remains of Galicia? Continuities – Ruptures – Perspectives. (in Kürze erscheinend)
  • Challenges of modernity and their responses – The military dimension of modernising the Habsburg Monarchy in the 1850s, in: Armenteros Carolina/ Hein-Kircher, Heidi/ Sterkenburgh, Frederik Frank (Hrsg.): Modernizing the unmodern: Europe’s imperial monarchies and their path to modernity in the 19th and 20th centuries, London 2022. (in Kürze erscheinend)
Konferenzteilnahmen

als Vortragender

  • „Die Erbauung des Forts ‚Kościuszko‘ in Krakau. Staatliche Machtansprüche und gesellschaftliche Aushandlungsprozesse im österreichischen Neoabsolutismus“. Osteuropa-Kolloquium an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, Halle (Saale), 30.06.2020.
  • „Negotiating aesthetics. The House of Invalids in Lemberg between European style and local adaptations”. The Aesthetics of Public Service, Wien, 13.-14.02.2020.
  • „Architektur und Herrschaft. Gesamtstaatskonzeption und militärische Präsenz in den Grenzprovinzen des  Habsburgerreiches, 1849-1859“. 4. Internationales Doktorandenforum Kunstgeschichte des östlichen Europas, Berlin, 28.04.2017.
  • “Architecture and Rule. Concepts of the State and Military Presence in the Habsburg Provinces Lombardo-Venetia and Galicia-Lodomeria, 1849-1859”. Doktorandenkolloquium der Nationalen Universität Kiew-Mohyla-Akademie, Kiew (Ukraine), 26.04.2017.
  • „Die räumliche Erscheinungsform des Neoabsolutismus“. 2. Stiftungskonferenz der Max Weber Stiftung, Warschau (Polen), 28-30.11.2016.
Stipendien & Auszeichnungen
  • 2016 – 2019 Assoziierter Kollegiat des Doktoratskollegs „Das österreichische Galizien und sein multikulturelles Erbe“, Wien
  • 2013-2014 Deutschlandstipendium, Europa-Universität Viadrina, Frankfurt (Oder)
  • 2013 PROMOS-Stipendium, Europa-Universität Viadrina, Frankfurt (Oder)

Michael Rodi

Sprecher des Clusters Energie

Energie

Direktor des IKEM (An-Institut der Universität Greifswald)

E-Mail: michael.rodi[at]uni-greifswald.de

Domstraße 20a
17489 Greifswald

S

Daniel Schiller

Professor für Wirtschafts- und Sozialgeographie

E-Mail: daniel.schiller[at]uni-greifswald.de

Friedrich-Ludwig-Jahn-Str. 17a
Raum 214
17487 Greifswald

Eckhard Schumacher

Sprecher des Clusters Zur Gegenwart des kulturellen Erbes

Professor für Neuere deutsche Literatur und Literaturtheorie

Zur Gegenwart des kulturellen Erbes

E-Mail: eckhard.schumacher[at]uni-greifswald.de

Rubenowstraße 3
Raum 3.02
17487 Greifswald

Photo by Wally Pruß

Susanne Stoll-Kleemann

Sprecherin des Clusters Nachhaltigkeit im Ostseeraum

Professorin für Nachhaltigkeitswissenschaft und Angewandte Geographie

Nachhaltigkeit im Ostseeraum

E-Mail: susanne.stoll-kleemann[at]uni-greifswald.de

Friedrich-Ludwig-Jahn-Str. 16
Raum 308
17489 Greifswald

Christina Stremming

Wissenschaftliche Mitarbeiterin

Sicherheitsarchitektur im Ostseeraum

E-Mail: christina.stremming[at]uni-greifswald.de

Ernst-Lohmeyer-Platz 3
Raum 3.11
17489 Greifswald

Vita

November 2017 - April 2021 studentische Hilfskraft am Lehrstuhl für Vergleichende Regierungslehre, Universität Greifswald

April 2018 - September 2021 Tutorin für Statistik, Juniorprofessur für Politische Soziologie, Universität Greifswald

Februar 2020 – August 2021 Wissenschaftliche Hilfskraft am Institut für Politik- und Kommunikationswissenschaft, Universität Greifswald

seit Oktober 2021 Wissenschaftliche Mitarbeiterin am IFZO

Forschungsprojekt

Das Dissertationsprojekt untersucht Deutschlands militärische Präsenz im Ostseeraum und die sichtbar veränderte Rolle als sicherheitspolitischer Akteur. Untersucht wird, welche innerstaatlichen Faktoren, wie ideologische Positionen, Deutschlands veränderte Rolle erklären, aber auch welche Erwartungen die baltischen Länder an Deutschland stellen. Hierzu werden Parlamentsdebatten mittels Textanalyse untersucht.

Ausgewählte Publikationen

Zusammen mit Jahn, Detlef, Nils Düpont, Erik Baltz, Maximilian Andorff-Woller, Lisa Klagges, and Sophie Suda, together with Thomas Behm, Sven Kosanke, Christoph Oberst, Martin Rachuj, and Debora Thie. 2022. PIP – Parties, Institutions & Preferences: PIP Collection [Version 2022-04]. Chair of Comparative Politics, University of Greifswald.

Zusammen mit Jahn, Detlef, Nils Düpont, Sven Kosanke, Erik Baltz, together with Thomas Behm, Christoph Oberst, Martin Rachuj and Nuru Debora Thie. 2020. PIP – Parties, Institutions and Preferences: PIP Collection [Version 2020-08]. Chair of Comparative Politics, University of Greifswald.

T

Photo by Wally Pruß

Christine Tamásy

Sprecherin des Clusters Regionale Entwicklung und Ländliche Räume

Professorin für Humangeographie

Regionale Entwicklung und Ländliche Räume

E-Mail: christine.tamasy[at]uni-greifswald.de

Friedrich-Ludwig-Jahn Str. 17a
Raum 323
17487 Greifswald 

W

Gerhard Weilandt

Professor für Kunstgeschichte

E-Mail: gerhard.weilandt[at]uni-greifswald.de

Rubenowstraße 2b
Büro E08
17489 Greifswald 

Charlotte Wenke

Wissenschaftliche Mitarbeiterin

Präsentation von Erbe im musealen Kontext: Wikingergold – Schatzfunde als translokales Erbe

E-Mail: charlotte.wenke[at]uni-greifswald.de

Rubenowstr. 2b
Raum 2.07
17489 Greifswald

Vita

Seit 10.2021   Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Projekt „Wikingergold – Schatzfunde als translokales Erbe“, Universität Greifswald, IFZO, Forschungscluster „Geteiltes Erbe“

2021                M.A. Kunstgeschichte, Universität Greifswald

2019 – 2021    Studentische Hilfskraft am Alfried Krupp Wissenschaftskolleg Greifswald

2018                B.A. Skandinavistik/Kunstgeschichte, Universität Greifswald

2016 – 2021    Wissenschaftliche Hilfskraft am Projekt „TOPORAZ/TRANSRAZ“, Universität Greifswald, CDFI, Lehrstuhl Prof. Dr. Gerhard Weilandt

Forschungsprojekt

Im Rahmen einer Dissertation wird die Rezeption wikingerzeitlicher Goldschatzfunde im Ostseeraum des 19. und 20. Jahrhunderts untersucht. Ihre Auffindung, ihr Weg in Museen und Sammlungen, die dortige Präsentation sowie darüber hinaus ihre Erforschung und Popularisierung lassen Rückschlüsse auf Identifikations- und Abgrenzungsprozesse gegenüber diesem „geteilten“ skandinavischen Erbe im politisch und kulturell heterogenen Ostseeraum zu, die im diachronen Vergleich untersucht werden.