Satzung des Mittelalterzentrums

(angenommen in der konstituierenden Sitzung am 23.01.1995, ergänzt in der Mitgliederversammlung vom 25. 01. 1999)

 

§ 1 Institutionelle Verankerung

Das Mittelalterzentrum ist eine Einrichtung an der Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald mit Sitz in der Philosophischen Fakultät.

§ 2 Aufgaben

Das Zentrum hat die Aufgabe, interdisziplinäre Mittelalterforschung zu betreiben. Dies geschieht durch Kooperation und Koordination von Lehrveranstaltungen, Forschungsprojekten, Tagungen, Kolloquien und durch einschlägige Veröffentlichungen.

§ 3 Mitglieder

Mitglieder des Mittelalterzentrums können Wissenschaftler (mit abgeschlossener Hochschulausbildung) sein, die auf dem Gebiet der Mediävistik und in angrenzenden Bereichen arbeiten. Der Beitritt erfolgt durch eine entsprechende Erklärung gegenüber dem Vorstand. Im Zweifelsfall entscheidet die Mitgliederversammlung.

Ergänzung (beschlossen in der Mitgliederversammlung am 25. 01. 1999): auswärtige Wissenschaftler können als korrespondierende Mitglieder (ohne Stimmrecht) aufgenommen werden.

§ 4 Mitgliederversammlung

Die Mitgliederversammlung tritt auf Antrag des Vorstandes bzw. auf Antrag von mindestens einem Drittel der Mitglieder zusammen. Die Mitgliederversammlung entscheidet über die Vorschläge des Vorstandes zur inhaltlichen Konzeption des Zentrums. Die Mitgliederversammlung wählt den Vorstand.

§ 5 Vorstand

Das Zentrum untersteht der Leitung eines Hochschullehrers. Ihm stehen zwei Stellvertreter und zwei weitere Vorstandsmitglieder zur Seite. Der Vorstand berät und entscheidet in allen Fragen von allgemeiner und grundsätzlicher Bedeutung, soweit sie nicht der Zustimmung der Mitgliederversammlung bedürfen. Er ist insbesondere für die folgenden Aufgaben zuständig:

  1. Entwicklung und Planung von Forschungs- und Arbeitsschwerpunkten,
  2. Einwerbung von Forschungsmitteln.

Der Vorstand wird auf Vorschlag der Mitglieder des Zentrums für die Dauer von zwei Jahren bestellt. Wiederbestellung ist möglich. Die Wahl des Vorstandes und des Sprechers erfolgt geheim und in getrennten Wahlgängen.