Psychologisches Kolloquium: Prozessbasierte Therapie

Symbolfoto, Photo by Diego PH on unsplash.com

Die prozessbasierte Therapie (PBT) ist eine Abkehr vom latenten Krankheitsmodell des DSM und des Protokoll-für-Syndrom-Ansatzes. Stattdessen konzentriert sich PBT darauf, wie die wichtigsten biopsychosozialen Prozesse in einer bestimmten Situation für bestimmte Ziele mit einem bestimmten Klienten am besten angestrebt und geändert werden können. Dieser Ansatz erkennt an, dass Psychotherapie typischerweise nichtlineare (statt lineare), bidirektionale (statt unidirektionale) und dynamische Änderungen vieler (und nicht nur einiger) miteinander verbundener Variablen umfasst. Eine wirksame Therapie verändert das gesamte System in einen stabilen und anpassungsfähigen Zustand. Die Funktionsanalyse, die Grundlage der Verhaltenstherapie, liefert die Grundlage für das Verständnis dieser Zusammenhänge. PBT erkennt die Komplexität, Wechselbeziehung und mehrdimensionale Ebene der Probleme in einem bestimmten Klienten an. Der Kolloquiumsvortrag wird veranschaulichen, wie PBT praktisch umgesetzt wird, um wichtige Behandlungsprozesse zu steuern, indem Funktionsanalysen mit einem dynamischen und personenbezogenen Netzwerkansatz kombiniert werden. Im Kolloquiumsvortrag werden spezifische Strategien diskutiert, um auf bestimmte Prozesse in einem bestimmten Klienten abzuzielen.

Onlinezugang
Hier geht es zum Moodle-Kurs: https://moodle.uni-greifswald.de/course/view.php?id=6855
Teilnehmende der Universität Greifswald haben die Möglichkeit zur Selbsteinschreibung. 
Externe Teilnehmende können über folgenden Gastschlüssel den BigBlueButton-Raum betreten: PsyKolloquiumGast21*

Veranstalterin
Institut für Psychologie, Prof. Dr. Eva-Lotta Brakemeier
eva-lotta.brakemeieruni-greifswaldde

Ansprechpartner
Philipp Franikowski
philipp.franikowskiuni-greifswaldde 

Organisator

  • Lehrstuhl für Klinische Psychologie

Veranstaltungsort

  • Online


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